Planungs-, Bau- und Montagearbeiten im UW Kufstein LOS 1: 110kV-Leitungsabzweige Ebbs (System 176/5) und Oberaudorf (System 176/6) LOS 2: 110kV-Leitungsabzweige Kirchbichl (System 176/4) und Langkampfen (System 176/3), 110kV Sammelschienenkupplung, Umspannerfeld UM1 Die Gesamtleistung (LOS 1 und LOS 2) wird an den Billigstbieter vergeben. Beauftragung für LOS 1 (voraussichtlich): KW 37/2019 Beauftragung für LOS 2 (voraussichtlich): KW 08/2020 ACHTUNG: Obligatorische Vor-Ort-Begehung gemäß Teilnahmebedingungen erforderlich!!!!
Über die eigenständige Planung, Projektierung und Ausführung von Trassenfreihaltungsmaßnahmen im Bereich Tirol West für Mittelspannungsfreileitungen der Dienststellen Landeck, Ötz-West und Ötz-Ost soll je Los ein Werkvertrag mit einem Unternehmen mit einer Laufzeit von 5 Jahren mit einer Verlängerungsoption für 3 Jahre abgeschlossen werden. Los 1: Bereich Landeck; ca. 122km Freileitungstrassen in 36 Gemeinden Los 2: Bereich Ötz-West; ca. 178km Freileitungstrassen in 23 Gemeinden Los 3: Bereich Ötz-Ost; ca. 122km Freileitungstrassen in 27 Gemeinden Die Bewerbung erfolgt durch Abgabe der Eigenerklärung und der geforderten Formblätter. Es werden alle geeigneten Unternehmen zur Angebotslegung eingeladen.
Im Zeitraum 2021 bis 2023 sind an den Stahlgittermasten der 220kV Leitung Silz – Oberhofen und der 220kV Leitung Silz – Westtirol sowie am Portal des Schaltwerks Silz Korrosionsschutz- und Betonsanierungsarbeiten durchzuführen. Nach Bedarf zusätzlich auch an Stahlgittermasten des Mittelspannungsnetzes. Die Ausschreibung gliedert sich entsprechend dem jeweiligen Jahresbedarf 2021, 2022 und 2023 in drei Lose (zu bearbeitende Fläche rd. 24.000m2 pro Jahr).
Über die eigenständige Planung, Projektierung und Ausführung von Trassenfreihaltungsmaßnahmen im Bereich Zillertal (Tirol) für Mittelspannungsfreileitungen der Dienststelle Zell am Ziller soll ein Werkvertrag über 5 Jahre plus einer Verlängerungsoption für 3 Jahre mit einem Unternehmen abgeschlossen werden. Es handelt sich um ca. 84 km (= 79 Haupt- bzw. Stichleitungsabschnitte) in 24 Gemeinden. Die Bewerbung erfolgt durch Abgabe der Eigenerklärung. Es werden alle geeigneten Unternehmen zur Angebotslegung eingeladen.
Über die eigenständige Planung, Projektierung und Ausführung von Trassenfreihaltungsmaßnahmen bei Mittelspannungsfreileitungen im Bereich der Dienststellen Landeck, Ötz-West, Thaur, Brixlegg, St. Johann in Tirol (West), St. Johann in Tirol (Ost) und Lienz soll je Los ein Werkvertrag über 5 Jahre plus einer Verlängerungsoption für 3 Jahre mit einem Unternehmen abgeschlossen werden. Es handelt sich in Summe um ca. 176 km bewaldetes Gebiet in 7 Meisterzellen (Losen). Eine Aufstellung der Gemeinden je Los ist in den Teilnahmeunterlagen hinterlegt. Die Bewerbung erfolgt durch Abgabe der Eigenerklärung. Es werden alle geeigneten Unternehmen zur Angebotslegung eingeladen.
Für den Neubau der 110kV Leitung Kramsach-Kirchbichl müssen im Leitungsbereich Einzelbäume gefällt und Ausastungen durchgeführt werden. Leistungsumfang Bauabschnitt 3, UW Kramsach - Mast Nr. 42n: -) Rodungsfläche ca. 31.350 m² mit ca. 1.750 FMO, -) Fällungsfläche ca. 79.200 m² mit ca. 4.300 FMO. Die Bewerbung erfolgt durch Abgabe der Eigenerklärung. Es werden alle geeigneten Unternehmen zur Angebotslegung eingeladen.
Im Zeitraum 2024 bis 2025 sind an 110kV Stahlgittermasten und bei Portalkonstruktionen in Umspannwerken Korrosionsschutz- und Betonsanierungsarbeiten durchzuführen. Nach Bedarf zusätzlich auch an Stahlgittermasten und Stationen des Mittelspannungsnetzes sowie Sanierungen bei Blechdächern (zu bearbeitende Gesamtfläche pro Jahr beträgt rund 15.000m²)
Für Los 1 sind im Zeitraum 2026 Korrosionsschutzarbeiten an Portalkonstruktionen, Anlagenteilen und Gebäudeblechdächern in den UW Kufstein, Hopfgarten und Ellmau durchzuführen Für Los 2 sind im Zeitraum 2026 und 2027 Korrosionsschutzarbeiten an Hoch- und Mittelspannungs-Stahlgittermasten sowie BST / CST Stationen durchzuführen
Die TINETZ-Tiroler Netze GmbH plant die Einführung einer Plattform zur Analyse, Bewertung und Vorhersage von Klimarisiken für ihre Infrastruktur, Anlagen und Netze. Ziel ist es, die Auswirkungen des Klimawandels auf das Versorgungsnetz frühzeitig zu erkennen und fundierte Entscheidungen für die langfristige Sicherstellung der Netzstabilität und Versorgungssicherheit zu ermöglichen. Das Klimarisiko-Tool soll räumlich und zeitlich aufzeigen, wo, wann und mit welcher Intensität klimabedingte Gefährdungen auftreten können und welche Auswirkungen diese auf Netzanlagen und Infrastruktur haben. Hierfür werden aktuelle sowie zukünftige Klimaszenarien mit standortbezogenen Infrastruktur- und Anlagendaten verknüpft. Der Leistungsumfang beinhaltet die Lizenzierung der SW, die Implementierung und Wartung (Support 7x24) durch einen Wirtschaftsteilnehmer. Zusätzlich ist vorgesehen eine Rahmenvereinbarung für Tätigkeiten nach Übernahme der Software abzuschließen.