Das Projekt hat als Ziel eine laufende Bereitstellung von hochwasserrelevanten Einzugsgebietsinformationen (Landnutzung, Siedlungs- und Infrastrukturentwicklungen, Oberflächenversiegeleung, Boden- u. Vegetationszustände) und Analyse ihrer kontinuierlichen Veränderungen auf Basis der Auswertung von Zeitreihen mittels Big-Data und machine-learning-Methoden und auf Grundlage von Remote Sensing und Erdbeobachtungsdaten
Im Zuge des Programms MOD-IT werden wesentliche Applikationen des Bundesministeriums für Finanzen auf eine neue technische Basis gehoben und im Zuge dessen modernisiert. Im Rahmen dieses Programmes erfolgt die Umstellung auf eine neue Datenbank und auf eine Applikationsserverlandschaft. Im Bereich AF gibt es zusätzlich noch HOST-Komponenten, die noch auf in PL/1 und PSQL realisierten Komponenten basieren. Aufgrund der vielfältigen Aufgaben und des großen Volumens ist eine externe Unterstützung durch qualifizierte Experten notwendig, welche mit dieser Beauftragung abgerufen wurde.
Das BMDW hat den Betrieb der Reportingplattform, welcher ursprünglich im Rahmen der Outsourcingstrategie des BMDW bei Imendo GmbH beauftragt, 2020 in die BRZG migriert. Zusätzlich wurde ein zweiter Tenant direkt durch das BMDW bezogen, welcher ebenfalls ausläuft. Es ist daher notwendig, dass die bisher bestehenden und auslaufenden Tenants durch das BMF direkt beschafft werden, um den Betrieb der Reportingplattform sicherstellen zu können.
Ziel dieses Pilotprojekts ist es, mit Hilfe von anonymisierten Mobilfunksignaldaten die Personen zu identifizieren, die dem Risiko eines Hochwasserereignisses besonders ausgesetzt sind. Das Projekt zielt darauf ab, Gebiete zu untersuchen, die von HQ 300 oder HQ 100 Hochwasserereignissen betroffen sein könnten. Das Projekt besteht aus zwei Hauptteilen: Datenvorverarbeitung und Analyse des Füllstands und der Durchfahrer pro Gebiet/Zone. Dies gilt als Grundlage für ein im Rahmen des Projekts definierte Modellregion um entsprechende Expositionskarten ableiten zu können. In einem weiteren Schritt des Projekts wird erarbeitet, das Risiko in diesen Gefahrengebieten, in nahezu Echtzeit zu analysieren.
Beauftragt werden Unterstützungsleistungen im Zusammenhang mit dem Controlling-Tool. Und zwar: - produktionsbegleitende Maßnahmen und Anpassungen - Erweiterung des Funktionsumfangs bestehender Features - Neue Features auf Basis von Benutzerrückmeldungen - Verbesserung der Usability - Notwendige Anpassungen an veränderte Rahmenbedingungen bei Datenquellen und Workflows - Erweiterung des Reportings
Gegenstand dieser Beauftragung ist die Beratung und Unterstützung des BMF bei der Durchführung und Dokumentation der Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) hinsichtlich der neu einzuführenden Funktionen. Da die neuen Funktionen der Ausweisplattform jedenfalls eine größere Zahl von Menschen adressieren und im Falle der Nutzung das Risikopotenzial besteht, dass Profile über das Verhalten der NutzerInnen erstellt werden könnten, wenn dem nicht technisch und organisatorisch entgegengewirkt wird, ist gemäß Art 35 DSGVO die Durchführung einer Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) obligatorisch.
Gegenstand dieser Rahmenvereinbarung ist die Lieferung von Verkehrsleitkomponenten für die Republik Österreich (Bund), vertreten durch den Bundesminister für Finanzen, im Vergabeverfahren vertreten durch die Bundesbeschaffung GmbH.