Der Auftraggeber beabsichtigt die Beschaffung und die anschließende Wartung eines geeigneten Kraftfahrzeugs samt fachgerechtem Fahrzeugausbau zu einem Kabelmesswagen. Der Kabelmesswagens sowie dessen Ausstattung muss dem Stand der Technik entsprechen und sämtliche Verfahren der Kabel- und Mantelfehlervorortung, Kabel- und Mantelfehlernachortung sowie Kabeltrassierung abdecken. Zudem müssen Isolations- und Hochspannungsprüfung, Tangens-Delta-Diagnosen und Teilentladungs-Messungen von Kabelanlagen angewendet werden. Der Kabelmesswagen muss das genannte Spektrum der Kabelmesstechnik für Energie-, Steuer- und Signalkabel abdecken. Die Ortungsverfahren, Spannungsprüfungen und Kabeldiagnose müssen an allen Kunststoff- und papierisolierten Kabeltypen und an Mischstrecken bis zu einer Nennspannung von min. 30 kV anwendbar sein. Hochspannungsprüfungen nach DIN VDE 0276-620/621 und IEEE 400.2 2024, müssen für die Spannungsebenen bis einschließlich 30kV vorgesehen sein.
Einführung einer Digitalisierungsplattform für Netzprozesse. Ziel ist die Bereitstellung einer Plattform, mit der zunächst Netzkundenprozesse, insbesondere Netzanschlüsse, von der digitalen Erfassung durch den Kunden in einem Web-Portal bis zur workflowgesteuerten Orchestrierung der Ende-zu-Ende-Prozesse umgesetzt werden können. Die Lösung soll eine durchgängige digitale Prozessführung, Statusnachverfolgung und Bearbeitung ermöglichen. Langfristig soll die Plattform so erweiterbar sein, dass mit ihr weitere Frontends und Kundenportale im Netzbereich sowie perspektivisch auch für andere Sparten und Geschäftsbereiche umgesetzt werden können.
Im Kanalnetz von Innsbruck sind derzeit rund 70 Messschächte, angesteuert mittels Freiluftverteiler im Einsatz, die sukzessive an den Stand der Technik angepasst werden sollen.
Gegenstand der Ausschreibung ist die Sanierung der bestehenden Heizanlage der Wohnanlage. Die Anlage besteht aus einer Hauptzentrale mit Gas- und Pelletkesselanlage einschließlich Pelletlagerung und Pelletförderung sowie drei nachgelagerten Subzentralen zur Wärmeversorgung der Liegenschaft. Die Leistungen umfassen die Demontage der bestehenden Anlagenkomponenten in den 4 Zentralen sowie die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme neuer Gas- und Pelletkesselanlagen einschließlich der erforderlichen Anpassungen der Pelletinfrastruktur, Wärmeverteilung, Druckhaltung und Zentralenkomponenten. Versorgt werden insgesamt 246 Wohneinheiten, 8 Geschäftseinheiten und 13 Büroeinheiten.
Umbau einer vorhandenen Technikzentrale bestehend aus Dampf- und Drucklufterzeuger, BHKW, Flüssiggaskessel und Warmwasserbereitung. Die vorhandene Anlage entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und muss von Grund auf saniert und erweitert werden. Hierzu werden die Gewerke: Los 01: Heizung Lüftung Sanitär und Dampf Los 02: MSR-Technik inkl. Wartung Los 03: Elektroinstallation Die Arbeiten sind so durchzuführen, dass der Umbau und die Erweiterungen der Anlage sind so durchzuführen, dass der laufende Produktionsbetrieb nicht gestört wird. Umschlussarbeiten die den Produktionsbetrieb beeinflussen, sind daher voraussichtlich Freitags und an den Wochenenden (außerhalb der Produktionszeiten).
Die IKB Innsbrucker Kommunalbetriebe AG planen in den bestehenden HWPW Rossau und HWPW Reichenau die elektrotechnische Ausrüstung und die Mess- Steuer- und Regeltechnik zu erneuern. Weiters ist eine Notstromeinspeisung für ein mobiles Notstromaggregat herzustellen. Auf Grund der zu erwartenden Abwärme durch die neuen Frequenzumrichter ist eine Klimatisierung des Technikraumes erforderlich. Beide Hochwasserpumpwerke sind in ähnlicher, technischen Ausstattung, wobei die Pumpenleistungen sehr unterschiedlich sind. Gegenstand der Ausschreibung sind die Lieferung der Elektrotechnik inkl. der Steuerung einschließlich Montage sämtlicher Bestandteile der Elektrotechnik sowie Inbetriebsetzung, Inbetriebnahme und Probebetrieb.